Das GS-Zeichen

Das Zeichen für "Geprüfte Sicherheit" ist ein international anerkanntes Qualitätszeichen. Es wird nur an Produkte vergeben, welche die Anforderungen erfüllen, die über das gesetzliche Maß hinausgehen.

Das GS-Zeichen soll gewährleisten, dass die technischen Anforderungen an die Sicherheit eines Produktes erfüllt sind und durch ein unabhängiges Prüfunternehmen kontrolliert werden. Die Vergabe des GS-Zeichens ist im Produktsicherheitsgesetz geregelt und auf maximal fünf Jahre befristet. Bei einer Änderung des geprüften Produktes erlischt es automatisch. Geprüft werden müssen sämtliche Auswirkungen des Produktes auf Gesundheit und Sicherheit des Menschen. Von Produkt zu Produkt sind selbstverständlich sehr unterschiedliche Prüfungen erforderlich. Aus den sehr allgemeinen Vorgaben ergibt sich im Einzelnen der Prüfumfang.

Um das GS-Zeichen anbringen zu dürfen, muss das Produkt sich einer so genannten Baumusterprüfung durch eine unabhängige Prüfstelle unterziehen lassen. Zur Aufrechterhaltung des Zertifikates werden Kontrollen in der Fabrik des Herstellers durchgeführt. Dabei wird kontrolliert, ob das gefertigte Produkt dem geprüften Muster entspricht oder Änderungen vorgenommen wurden. Solche, zumeist jährlichen, Inspektionen beinhalten auch eine Kontrolle des Qualitätswesens und der Endproduktprüfung. Ziel ist es, festzustellen, ob die Serienfertigung des Produktes funktioniert.

Bestandteile der GS-Prüfung

    •    Baumusterprüfung des Produkts
    •    Prüfung auf Einhaltung aller gesetzlichen Anforderungen
    •    Regelmäßige Produktüberwachung und Produktionsstättenüberprüfung
    •    Produktionsüberprüfung des Serienmusters zum Baumuster
    •    Vergabe eines GS-Zeichens auf 5 Jahre

Anforderungen an das Produkt

    •    Sicherheit unter Anwendung europäischer Richtlinien und Normen (CE-Konformität)
    •    Erfüllung der Spezifikationen des Ausschusses für die Produktsicherheit für die Zuerkennung des GS-Zeichens (z.B. PAK)