Qualität: Eine Frage des Vertrauens!

Im Zeitalter von Fake News, minderwertiger Produktschwemme und prekären Produktionsbedingungen ist Vertrauen zur wichtigsten Währung auch in Marketing und Werbung aufgestiegen. Laut einer Verbraucherstudie der „SGS-Gruppe Deutschland“ aus dem Jahre 2016 zweifeln rund 70% der Bevölkerung an der Produktsicherheit von Spielzeug und Kinderprodukten.

Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, transparent und offen mit dem Thema „Qualität“ umzugehen – besonders wenn die Artikel als Werbeträger fungieren sollen. Denn jeder Werbeträger repräsentiert auch das werbende Unternehmen und der Eindruck, den der Werbeartikel hinterlässt, wird auch auf den Absender übertragen. Darüber hinaus kommunizieren gute und sichere Werbeträger auch Wertschätzung gegenüber dem Empfänger – eine Basis, um erfolgreich Kundenkontakte zu initiieren und zu pflegen.

Wir halten uns nicht nur strikt an die Vorgaben der Spielzeugrichtlinie und des Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG), an REACH sowie die gesetzlichen Vorgaben, in vielen Fällen übertreffen wir diese.

Regelmäßig testen wir die Qualität aller Produkte, u.a. durch TÜV Süd, TÜV Rheinland, Hermes HanseControl, OEKO-TEX®, Labtech und andere zertifizierte und akkreditierte Institute.


Kuscheln und Werben mit Qualität

Das orange MiniFeet®-Label von mbw® steht für Kuscheln mit Qualität. Entsprechend engagiert sich mbw® kontinuierlich, um die exklusive Qualität und bestmögliche Sicherheit der MiniFeet®-Artikel zu gewährleisten.

Zertifizierte Materialien für Werbeplüschtiere
Bei mbw® kommen nur qualitativ hochwertige Materialien zum Einsatz. Alle Produkte entsprechen den gesetzlichen Vorgaben. Viele sind geprüft von renommierten Testinstituten wie z.B. TÜV Rheinland, TÜV Süd oder Eurofins.

Folgende Aspekte sollte man generell bei Plüschtieren als Werbeträger besonders beachten: 

  • Sind die Augen sicher befestigt?
  • Sind Kleinteile ablösbar?
  • Sind offene Nähte vorhanden?
  • Wie mutet der Geruch an?
  • Färbt das Material ab?
  • Wie ist es um die Materialfestigkeit bestellt?
  • Ist der Anspruch an Sauberkeit erfüllt?
  • Hat der Artikel eine Produktkennzeichnung?


Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Qualitätsmanagement bei mbw®

Die Qualitätskontrolle in Fernost erfolgt durch Mitarbeiter, die die Produktion kontinuierlich überwachen und damit einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass mbw® auch in Zukunft die Produkte zuverlässig und in gleichbleibender Qualität liefern kann.

Seit Juli 2012 hat mbw® ein eigenes Qualitätsmanagement installiert. Diese Abteilung ist ausschließlich für die Produktüberwachung, die Einhaltung von Richtlinien und Normen sowie die Prozessoptimierung im Unternehmen zuständig. Im Rahmen des Qualitätsmanagements wird regelmäßig eine Vielzahl von BSCI-Fabriken in China besucht. mbw® selbst ist seit 2010 amfori BSCI-Mitglied.

Das macht Qualität sichtbar, erlebbar und messbar und schafft Vertrauen.

„Unsere Produkte gelangen oftmals in die Hände von Kindern. Da sind besonders hohe Standards also unabdingbar.“, so Evgenia Iwersen, TÜV geprüfte Fachkraft für Spielzeugsicherheit bei mbw®.

Beginnend beim Design, der Auswahl der Materialien in hoher Qualität bis hin zur laufenden Prüfung ihrer Verarbeitung – sowohl bei der Produktion im Haus als auch bei den Zulieferern: Hier wird ganz genau hingeschaut und man ist sich der großen Verantwortung bewusst, die man bei der Produktion von Spielwaren übernimmt.

So entsteht ein MiniFeet®-Teddybär

So entsteht ein Teddybär. Am Beispiel unseres Teddys Ralle zeigen wir Ihnen, wie zertifiziertes Qualitätsspielzeug entsteht und welche Testverfahren angewendet werden.

Designanforderungen an unsere Produkte

Bereits ab der ersten Idee für ein neues Produkt steht die Übererfüllung der rechtlichen Vorschriften im Fokus unserer Überlegungen. Dabei achten wir bereits beim Design auf die Umsetzbarkeit und die Auswahl der Materialien und greifen auf bereits getestete und zertifizierte Materialen zurück.

Qualitätskontrolle im Produktionsland

Unser Produkte werden bereits in den Produktionsstätten durch eigenen Mitarbeiter vor Ort sowie von mbw® beauftragte "3rd party inspection" geprüft.

  • inline inspection: Überprüfung der Artikel während des laufenden Produktionsprozesses
  • final inspection: Überprüfung der Artikel nach Fertigstellung/vor Verschiffung

Dabei achten wir nicht nur auf die Qualität der Produkte, sondern auch auf die Einhaltung sozialer und der rechtlicher Standards.

Soziale Verantwortung wird bei mbw® groß geschrieben.

Das Unternehmen ist amfori BSCI-Mitglied und produziert bevorzugt in Betrieben, welche ebenfalls die Forderungen von amfori BSCI (Business Social Compliance Initiative) oder ICTI (International Council of Toy Industry) erfüllen. Das Social-Compliance-Team in Shanghai prüft und berät die Hersteller der mbw®-Artikel.

Wareneingangsprüfung

Die Wareneingangsprüfung ist für uns einer der wichtigsten Punkte im Beschaffungsprozess. Dabei werden die angelieferten Waren nach AQL (acceptable quality limit) stichprobenartig überprüft. Dabei achten wir u.a. auf 

  • offene Nähte
  • Befestigung der Augen
  • Geruch
  • Symmetrie der Arme + Beine
  • Kennzeichnung

Zudem werden die angelieferten Produkte mit dem "Master-Sample"– dem Freigabemuster – abgeglichen. Etwaige Abweichungen der Produktionscharge vom Muster führen zu weiteren Überprüfungen und ggf. zur Reklamation beim Produzenten.

Erst nach bestandener Qualitätskontrolle und Freigabe erfolgt die Wareneingangsbuchung in das Warenwirtschaftssystem von mbw®.

Rückhalte-Muster: Von jeder angelieferten Charge werden Muster einbehalten, um auch bei zeitverzögerten Beanstandungen ein entsprechendes Muster für die Tests bereitstellen zu können.


Prüfsiegel und ihre Bedeutung

Die Sicherheit von Spielzeug liegt in der Verantwortung des Herstellers/Inverkehrbringers. Dies bestätigt er durch das CE Zeichen, das er selbst auf das Produkt aufbringt.

Das CE Kennzeichen gilt als „Reisepass“ für den europäischen Markt und ein erster Indikator für vertrauensvolle Produkte. Es dokumentiert die Einhaltung produktspezifischer geltender europäischer Richtlinien. – in unserem Fall die EN71. Für einige Produkte gibt es eine CE Kennzeichnungspflicht, z.B. für Elektrogeräte, Bauprodukte und auch Spielzeug für Kinder.

Eine CE Konformitätsbewertung ist sehr aufwändig und muss regelmäßig überprüft werden. Bei Produktverbesserungen muss diese Bewertung erneut durchgeführt werden.

Wichtig: Alleine das CE-Kennzeichen sagt noch nichts über die Bedenklichkeit oder Unbedenklichkeit eines Produktes aus!

Hersteller könnten es auch ohne vorherige Prüfung an dem Produkt anbringen. Sie würden dann gegen Gesetz, Normen und einschlägige Richtlinien verstoßen und sich strafbar machen. Leider ist dies immer wieder der Fall, was das Verbrauchervertrauen weiter sinken lässt. Erst eine Konformitätserklärung bestätigt die Rechtmäßigkeit einer CE-Kennzeichnung.

Unser Tipp für den Werbemitteleinkauf:
Fordern Sie für alle Produkte mit CE Kennzeichen eine Konformitätserklärung an. So können Sie auch Ihren Kunden zeigen, dass Ihnen die Produktsicherheit am Herzen liegt. Die Konformitätserklärung wird Ihnen von mbw® kostenlos ausgestellt.


Das TÜV-Proof-Zeichen wird nach einer umfassenden Prüfung sowohl physikalisch-mechanischer als auch chemischer Eigenschaften dem jeweils geprüften Produkt für ein Jahr verliehen. Der TÜV achtet bei seinen Prüfungen darauf, dass die getesteten Spielwaren nicht nur der EU-Norm DIN EN 71 entsprechen, sondern unterzieht jedes Spielzeug einem zusätzlichen Schadstoff-Test. Das Prüfungsunternehmen nimmt dabei unter die Lupe, ob die Spielwaren üblichen Beanspruchungen beim Spielen standhalten. Daneben darf kein Verletzungsrisiko durch Kabel, Seile, Ecken oder ablösbare Teile bestehen.

Mit der TÜV-Proof Prüfung durch den TÜV Rheinland wird die Qualität, die Sicherheit und die Gebrauchstauglichkeit unserer Produkte durch ein neutrales und anerkanntes Prüfzeichen dokumentiert – schnell zu finden auf der Online-Zertifizierungsdatenbank über die eindeutige Identifikationsnummer.


Das Zeichen für "Geprüfte Sicherheit" ist ein international anerkanntes Qualitätszeichen. Es wird nur an Produkte vergeben, welche die Anforderungen erfüllen, die über das gesetzliche Maß hinausgehen.

Das GS-Zeichen soll gewährleisten, dass die technischen Anforderungen an die Sicherheit eines Produktes erfüllt sind und durch ein unabhängiges Prüfunternehmen kontrolliert werden. Die Vergabe des GS-Zeichens ist im Produktsicherheitsgesetz geregelt und auf maximal fünf Jahre befristet. Bei einer Änderung des geprüften Produktes erlischt es automatisch. Geprüft werden müssen sämtliche Auswirkungen des Produktes auf Gesundheit und Sicherheit des Menschen. Von Produkt zu Produkt sind selbstverständlich sehr unterschiedliche Prüfungen erforderlich. Aus den sehr allgemeinen Vorgaben ergibt sich im Einzelnen der Prüfumfang.

Um das GS-Zeichen anbringen zu dürfen, muss das Produkt sich einer so genannten Baumusterprüfung durch eine unabhängige Prüfstelle unterziehen lassen. Zur Aufrechterhaltung des Zertifikates werden Kontrollen in der Fabrik des Herstellers durchgeführt. Dabei wird kontrolliert, ob das gefertigte Produkt dem geprüften Muster entspricht oder Änderungen vorgenommen wurden. Solche, zumeist jährlichen, Inspektionen beinhalten auch eine Kontrolle des Qualitätswesens und der Endproduktprüfung. Ziel ist es, festzustellen, ob die Serienfertigung des Produktes funktioniert.


Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung trägt der STANDARD 100 by OEKO-TEX® damit aus Verbrauchersicht zu einer hohen und effektiven Produktsicherheit bei. Prüfkriterien und Grenzwerte gehen dabei vielfach deutlich über nationale und international geltende Vorgaben hinaus. Umfangreiche Produktkontrollen und regelmäßige Firmen-Audits sorgen darüber hinaus zusätzlich für eine weltweit nachhaltige Sensibilisierung der Industrie für einen verantwortungsvollen Umgang mit Chemikalien. Durch dieses Konzept nimmt der STANDARD 100 by OEKO-TEX® seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle ein.

Textilprodukte erhalten das STANDARD 100 Label, wenn sie auf Grundlage des umfangreichen OEKO-TEX® Kriterienkatalogs von einem der OEKO-TEX® Mitgliedsinstitute erfolgreich auf gesundheitsbedenkliche Chemikalien überprüft wurden und somit zu einem effektiven Verbraucherschutz beitragen. Voraussetzung für die Zertifizierung von Produkten nach STANDARD 100 by OEKO-TEX® ist, dass sämtliche Bestandteile eines Artikels ausnahmslos den geforderten Kriterien entsprechen – neben dem Oberstoff also beispielsweise auch die Nähgarne, Einlagen, Drucke usw. sowie nichttextiles Zubehör wie z. B. Knöpfe, Augen, Pellets, usw.

STANDARD 100 Prüfkriterien: Die OEKO-TEX® Schadstoffprüfungen umfassen mehr als 100 verschiedene Parameter und gehen über gesetzliche Forderungen deutlich hinaus. Dazu gehören u.a.:

  • Verbotene Azo-Farbmittel
  • Krebserregende und allergisierende Farbstoffe
  • Pestizide
  • Schwermetalle (z.B. Nickel)
  • Weichmacher (Phthalate)
  • Formaldehyd

Die zertifizierten Artikel erfüllen die geltenden Anforderungen des Anhangs XVII von REACH. Umfassende Sicherheit für den Verbraucher – das ist der Anspruch der Schadstoffprüfungen nach OEKO-TEX® Standard 100.